Membranfiltration für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie
Klares, stabiles Ergebnis, ohne Erhitzen. Mehr Ausbeute & konstante Qualität.
- Energieeffizient
- Nachhaltig sauber
- Skalierbar flexibel
- Prozesssicher filtern
Die Herausforderung der Filtration in der Lebensmittel‑ & Getränkeproduktion
Hersteller von Lebensmitteln und Getränken brauchen mikrobiologisch sichere, sensorisch unverfälschte und optisch klare Produkte. Schwankende Rohstoffqualitäten und viskose Medien erhöhen den Aufwand in der Filtration. Gleichzeitig sollen Abläufe zuverlässig sein und Reinigungszeiten kurz bleiben. Additive, Energie und Wasser sollen sparsam eingesetzt werden.
Typische Ziele sind Produktschutz ohne Erhitzen, stabile Klarheit und reproduzierbare Qualität über Chargen hinweg. Ebenfalls wichtig sind standfeste Prozesse mit kontrolliertem Fouling und messbar längeren Laufzeiten zwischen den Reinigungen.
Kern‑Herausforderungen:
- Produktschutz: Keimreduktion ohne thermische Beeinflussung
- Sensorik & Klarheit: Trub/Pektin/Hefe entfernen, Aromen erhalten
- Konstanz trotz Rohstoffschwankungen & viskoser Medien
- Fouling kontrollieren, Standzeiten erhöhen, Verluste minimieren
- Hygiene/Compliance: CIP/SIP‑fähig, validierbar, rückverfolgbar
- Ressourcen: Weniger Additive, niedrige Energie‑/Wasserverbräuche
Die Lösung: Keramische Membranfilter
Insbesondere in der Getränke- und Lebensmittelindustrie zählen Produktschutz, sensorische Qualität sowie effiziente und hygienische Abläufe. Genau hier setzen wir von Membraflow an: Keramische Mikro und Ultrafiltration im Crossflow-Betrieb ist gerade für empfindliche Endprodukte ausgelegt. Die Kombination aus beständigen Keramikmaterialien und kontinuierlicher Tangentialströmung hält Flüsse stabil, die Membran sauber und ermöglicht reproduzierbare Ergebnisse bei kurzen Reinigungszyklen.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
- Sensorik erhalten: Kalte Filtration bewahrt Geschmack, Farbe und wertgebende Inhaltsstoffe.
- Produktsicherheit erhöhen: Keim und Hefe zuverlässig entfernen, sterile Filtration ist möglich.
- Planbare Prozesse: Stabile Flussraten, weniger Fouling, kürzere Reinigungen.
- Weniger Zusatzstoffe: Geringerer Einsatz von Klärmitteln und Additiven.
- Ressourcen sparen: Prozesswasser rückgewinnen und Verluste senken.
- Einfache Integration: Modularer Aufbau, Einbindung in bestehende Linien.
Warum das funktioniert
- Crossflow Betrieb hält die Membran sauber und den Permeatfluss stabil.
- Keramische Mehrschichtmembranen aus Aluminiumoxid und Zirkonoxid sind chemisch und thermisch beständig.
- Automatisierte Reinigung mit CIP und SIP verkürzt Stillstände und unterstützt valide, auditfeste Abläufe.
Die Anwendungsmöglichkeiten in der Lebensmittel und Getränkeindustrie
Beispiele für Anwendungsgebiete:
- Reinigung und Klärung von Getränken: präzise Entfernung von Trub, Pektin, Hefen, unerwünschten Bestandteilen
- Konzentration und Fraktionierung von Aromen, Süßungsmitteln, Proteinen
- Fermentationsbrühen: Abtrennung von Mikroorganismen und Zellrückständen
- Molke Aufbereitung: Gewinnung hochreiner Molkenproteine
- Milch und pflanzliche Produkte: Stabilisierung und Klarheit.
- Extrakte aus Pflanzenrohstoffen: Gewinnung und Reinigung natürlicher Wirkstoffe, Farbstoffe, Enzyme
- Prozesswasser: Rückgewinnung und Wiederverwertung
Anwendungsbereiche
Funktionsweise
Physikalisches Prinzip
Aufbau und Materialien
Unsere keramischen Mehrschichtmembranen bestehen aus Aluminiumoxid und Zirkonoxid und verbinden mechanische Stabilität mit einer feinporigen Selektivschicht. Die Membranen sind für den Lebensmittelkontakt zugelassen und eignen sich daher auch für empfindliche Produkte.
Trennbereiche
- Mikrofiltration: Rückhalt von Keimen, Hefen, Zellen und Trub in Bier, Wein, Säften und pflanzlichen Drinks
- Ultrafiltration: Abtrennung von Proteinen und Kolloiden, zum Beispiel bei Molke und Milchprodukten
Hygiene und Reinigung
Betrieb und Integration
Fallstudie: Membranfiltration in der Saftproduktion
FAQ - Häufige Fragen zur Filtration Bereich Lebensmittel und Getränke
Ja, die Trennung erfolgt kalt, Aroma, Farbe und wertgebende Inhaltsstoffe bleiben erhalten und die sensorische Qualität bleibt stabil.
Ja, mit geeigneter Porenweite in der Mikrofiltration und validierten Abläufen lässt sich eine sterile Abfüllung vorbereiten.
Milch und Molke, Bier, Wein, Säfte, pflanzliche Drinks, Sirupe, Aromen und Extrakte sowie Fermentationsbrühen und Prozesswasser.
Mikrofiltration für Keime, Hefen und Zellen, Ultrafiltration für Proteine und Kolloide, Auswahl je nach Produktziel und Qualitätsvorgabe.
Die Systeme sind Cleaning in Place und Sterilization in Place fähig (CIP/SIP) automatische Spülsequenzen verkürzen Stillstände.
Die Sensorik bleibt stabil. Da der Prozess ohne Erhitzung auskommt, verändert die Filtration weder den Geschmack noch die Farbe oder den Geruch des Produkts.
Zur Auswahl stehen Mikrofiltration und Ultrafiltration. Mikrofiltration dient der Keim und Hefeentfernung, Ultrafiltration trennt größere Moleküle wie Proteine und feine Kolloide.
Zum Einsatz kommen keramische Membranen aus Aluminiumoxid und Zirkonoxid. Sie sind lebensmittelgeeignet, beeinflussen den Geschmack nicht und überzeugen durch hohe chemische und thermische Stabilität.

